mit DM ins paradies…

ich habe ein neues hobby… das lomografieren :) die spielerrei mit der dslr hat mir zwar viel spaß gemacht, aber die bilder waren alle zu clean.. zu perfekt. viel besser gefällt mir da die lomografie. ich finde sie passt besser zu mir und meinem wesen und meiner weltanschauung. bevor ich mich jedoch voll drauf los stürze und mir meine favorisierte analoge toy kamera (diana f+ mini in pink) besorge, wollte ich einen probelauf mit einer einwegkamera machen. meine wahl viel auf das modell der drogerie kette DM. sie ist le plastique, inklusive einer plastik linse. der eingelegte film hat 400er iso wert ausserdem hat sie einen internen blitz und das rädchen zum film weiterspulen macht ein wirklich wunderschönes geräusch ^^ sie liegt ausserdem wirklich sehr gut in der hand. kann sie nur jedem empfehlen der mal wieder ein paar analoge bilder in den händen halten möchte.

das praktische bei DM war natürlich auch,das ich die vollgeknipste kamera direkt dort in die entwicklung geben konnte. man gibt die gesamte kamera ab. diese wird dort dann entleert und neu befüllt. ist also auch noch umweltfreundlich das ganze :) . die abzüge sind ziemlich nett geworden. leider habe ich held vergessen die foto CD mitzubestellen, also musste ich sie alle von hand einscannen *ätz* wie verwöhnt man doch von den digitalkameras inzwischen ist.

hier die ersten halbwegs herzeigbaren motive, die meisten herrlich unscharf, aber ich übe ja noch ^^ und weil ich heute so schonungslos ehrlich bin, einige der motive sind nachbearbeitet. diese sind z.B. neu beschnitten oder in einem sepia/sw eingefärbt, einfach weil ich fand das es besser zum bild passte. ich hoffe das ist keine allzuschlimme totsünde.

Trivialliteratur – die kommentierte Fassung

Ich habe wiedereinmal geswappt. diesmal ging es um ein sehr spezielles kapitel der literatur. die sogenannte trivial literatur. leicht zu erkennen an ihren überschwänglichen, meist in goldenen lettern geschriebenen, titeln, die mehr als oft highlander, wikinger oder gentlement beinhalten. zudem oft vom typischen nackenbeisser cover gekrönt. normalerweise ist die leserschaft mitte dreissig und weiblich. diese schmonzetten, von kitsch und schmalz nur so überlaufend, lassen sich nur mit jedermenge sehnsucht oder, wie in meinem fall, einem glas cuba libre lesen. wesentlich interessanter werden solche bücher, wenn man sie kommentiert. so streicht man zum beispiel des öfteren das wort “seine glühenden lenden” und ersetzt durch “seine fleischpeitsche” und auf einmal wird das ganze wesentlich interessanter. da werden langweilige dialoge umgedichtet oder zu kitschige stellen kurzerhand zensiert.

das unschuldige buch das in meine hände geriet hieß im original: “Im Bann des Wikingers” mit besonders schönem cover.

nachdem ich es in den händen hatte sah es dann innen so aus:

da man sich mit sowas natürlich nicht in der öffentlichkeit zeigen kann gab es zusätzlich noch eine selbstgenähte buchhülle.

die hülle besteht aus einer lage schwarzem baumwoll stoff und einer lage cremefarbener spitze. obendrauf ist eine fledermaus aus satin appliziertrt. ausserdem habe ich ein stück spitzenborte als lesezeichen eingenäht. die anleitung habe ich von natron und soda.

natürlich habe ich auch ein buch zurück bekommen. es hat den klangvollen namen “In den Armen des Highlanders” ich bin schon ganz auf die Story gespannt ;) ich wette am ende heiraten sie. ich bin total begeistert von der cover verschönerung! das stelle ich mir auf jeden fall ganz oben ins regal wenn ich es durch habe!